Zusammen PARKS denken: “Werkstätten für den Kopf” seit Mai

Der Alster-Bille-Elbe Grünzug erstreckt sich über vier Stadtteile und vier Landschaftsachsen. Die einzelnen Abschnitte fallen dabei sehr unterschiedlich aus. Um sich dem Grünzug in seiner Vielfalt zu nähern, fand am Wochenende vom 11. und 12. Mai die “Werkstatt für den Kopf” statt, danach folgten viele individuelle Gespräche mit weiteren Akteurinnen und Akteuren.

Zusammen PARKS denken: “Werkstätten für den Kopf” seit Mai

PARKS lud hierfür Expertinnen und Experten bestehend aus Personen, Gruppen und Initiativen aus der Nachbarschaft des Grünzugs ein, um den ehemaligen Recyclinghof in Hammerbrook zu einem temporären Park zu entwickeln und Nutzungsmöglichkeiten und Visionen für den gesamten Grünzug zu denken.

Die Vielfalt des Grünzugs

 “Möwen brüten auf Motorrädern und Marder fressen den Gummi.”
(Teilnehmende Person Werkstatt für den Kopf)

Die Annäherung an den Grünzug fand durch das direkte Erleben statt. In Gruppen aufgeteilt, wurden die einzelnen Abschnitte zu Fuß und zu Rad besucht und untersucht. Die gesammelten Besonderheiten wurden im Anschluss zusammengetragen und erste Umsetzungsideen und Visionen diskutiert.

“Hier gibt es ganz viel Grün, neben all der Industrie.”
(Teilnehmende Person Werkstatt für den Kopf über Hammerbrook)

Wie sehen PARKS der Zukunft aus?

Um die Ziele für PARKS konkreter zu formulieren, sammelten die Teilnehmenden zunächst Ideen für den Park der Zukunft. Wie sieht so ein Park aus? Was wünschen sich die Beteiligten sowie die künftigen Nutzerinnen und Nutzer? Was gibt es bereits?

Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass PARKS wandelbar und anpassungsfähig, barrierefrei und nachhaltig gestaltet sein sollen. Die PARKS der Zukunft sollen die unterschiedlichen Orte und die Vielfalt dieser abbilden. Neben Fuß- und Radwegen sollen Zugänge zum Wasser geschaffen werden. Auch die unterschiedlichen Biotope sollen miteinander vernetzt werden. Die künftigen Besucherinnen und Besucher sollen durch die verschiedenen Parks mäandern und dabei immer wieder Neues entdecken.

PARKS werden aus der Nachbarschaft entwickelt

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Entwicklungsprozess. PARKS basiert auf einer gemeinschaftlichen, nachbarschaftlichen Entwicklung. Selbst das Baumaterial soll möglichst aus der Nachbarschaft zusammengetragen werden. Vor Ort lebende, arbeitende aber auch Menschen aus ganz Hamburg können sich künftig durch die unterschiedlichen urbanen Landschaften bewegen und damit die Einzigartigkeit dieses Grünzugs erfahren.